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         <titleStmt>
            <title>Adam Hefter an Laurentius Zeller, Wien 24.06.1932</title>
            <author><persName ref="https://d-nb.info/gnd/141311770">Adam Hefter</persName></author>
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               <resp>TEI tempalte prepared by</resp>
               <persName ref="#daniel.schopper">Daniel Schopper</persName>
               <persName ref="#stephan.kurz">Stephan Kurz</persName>
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               <resp>edited by</resp>
               <persName ref="#bernhard.kronegger">Bernhard Kronegger</persName>
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               <resp>kollationieren</resp>
               <persName ref="#hannah.kronegger">Hannah Kronegger</persName>
               <persName ref="#bernhard.kronegger">Bernhard Kronegger</persName>
            </respStmt>
         </titleStmt>
         <publicationStmt>
            <publisher>Austrian Centre for Digital Humanities and Cultural Heritage</publisher>
            <pubPlace>Vienna</pubPlace>
            <date when="2025">2025</date>
            <availability>
               <licence target="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de">
                  <p>Sie dürfen: Teilen – das Material in jedwedem Format oder Medium
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               </licence>
            </availability>
         </publicationStmt>
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            <msDesc status="Reinschrift">
               <msIdentifier>
                  <repository>AA.EE.SS., Periodo IV, Austria Ungheria</repository>
                  <idno type="archive">Pos. 869, Fasc. 33, Fol. 32r+v - 33r+v</idno>
                  <idno type="institutional" subtype="internal">1889/32</idno>
               </msIdentifier>
               <msContents>
                  <msItem>
                     <note type="keyword" resp="#bernhard.kronegger">Bischofsernennung Wien</note>
                     <note type="keyword" resp="#bernhard.kronegger">Laurentius Zeller</note>
                     <note type="keyword" resp="#bernhard.kronegger">Adam Hefter</note>
                  </msItem>
               </msContents>
               <physDesc>
                  <objectDesc>
                     <layoutDesc>
                        <ab>beidseitig beschrieben</ab>
                     </layoutDesc>
                  </objectDesc>
                  <scriptDesc>
                     <ab>handschriftlich</ab>
                  </scriptDesc>
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      </fileDesc>
      <profileDesc>
         <abstract>
            <p>Adam Hefter bittet Fidelis von Stotzingen im Vatikan zu intervenieren, um zu
               verhindern, dass Hefter als neuer Erzbischof von Wien ausgewählt wird. Hefter habe
               entsprechende Gerüchte vernommen, fühle sich aber wegen gesundheitlicher Probleme
               nicht in der Lage das Amt auszuüben.</p>
         </abstract>
         <correspDesc>
            <correspAction type="sent">
               <persName ref="https://d-nb.info/gnd/141311770">Adam Hefter</persName>
               <date when="1932-06-24">24.06.1932</date>
               <placeName>Wien</placeName>
            </correspAction>
            <correspAction type="received">
               <persName ref="https://d-nb.info/gnd/116978171">Laurentius Zeller</persName>
            </correspAction>
            <correspContext>
               <ref type="belongsToCorrespondence" target="correspondence_845">Adam Hefter -
                  Laurentius Zeller</ref>
               <ref subtype="previous_letter" type="withinCollection" target="869-33-16.xml">Wenzel
                  Grosam an Pius XI., Wien 20.07.1932</ref>
               <ref subtype="next_letter" type="withinCollection" target="869-33-35.xml">Eugenio
                  Pacelli an Enrico Sibilia, Vatikanstadt 27.07.1932</ref>
            </correspContext>
         </correspDesc>
      </profileDesc>
   </teiHeader>
   <text type="Brief">
      <body>
         <pb n="1"/>
         <opener>
            <dateline>Wien, 24.6.32</dateline>
            <salute>Hochwürdigster Herr Abt!</salute></opener>
         <p>Danke herzlich für das gütige Schreiben aus Rom. Ich war am 20. d. M. in St. Paul, habe
            aber von der Convictsangelegenheit absichtlich nichts erwähnt. Danke sehr für Ihre
            Stellungnahme. Aktuell wird die Sache werden, wenn das Priesterseminar fertig ist und
            die finanzielle Lage der Diözese geklärt ist; das hängt auch zusammen mit der ganzen
            wirtschaftlichen Lage; ist hierin Klärung eingetreten, was wohl kaum mehr ein Jahr
            dauern kann, dann ist auch der Zeitpunkt gekommen für Verwirklichung des Projektes.</p>
         <p>H.H. Prälat waren so gütig,</p>
         <note type="foliation" rend="typewritten">32</note>
         <pb n="2"/>
         <p>die Gründe, die mir eine Resignation nahelegen, zu würdigen.</p>
         <p>Nun habe ich leider gelegentlich meiner jetzigen Anwesenheit in Wien in Angelegenheit
            des Priesterseminarbaues die Wahrnehmung machen müssen, daß die Gerüchte, die meine
            Person in Zusammenhang mit der Besetzung des erzb. Stuhles von Wien bringen, <add
               place="above">trotzdem</add> sich immer mehr verdichten und ich habe Grund
            anzunehmen, daß in Rom von ernstzunehmender Seite diesbezügliche Anregungen gemacht
            wurden.</p>
         <p>Da würde ich Sie, Hochw. Herr Abt, dringend bitten, geeigneten Ortes Aufklärungen zu
            geben, falls sich Ge-</p>
         <pb n="3"/>
         <p>legenheit dazu bi<subst>
               <del rend="strikethrough">t</del>
               <add rend="overwritten">e</add>
            </subst>ten sollen.</p>
         <p>Ich bin heute ein zermürbter Mann; abgesehen von meinem Gallen- u. Gedärmleiden ist
            meine Nervosität eine so gesteigerte, daß schon die Repräsentationspflichten die in Wien
            ja unverhältnismäßig größer sind als in Klagenfurt, mich meines Erachtens aufreiben
            würden, ganz abgesehen von den überaus schwierigen, großen Aufgaben in Wien, die ich nur
            allzu gut kenne.</p>
         <p>Wien erfordert meines Erachtens eine jüngere, frische, unverbrauchte Kraft.</p>
         <p>Was nutzt es, wenn ein Befehl ergehen würde, dass ich gehorchen müßte?</p>
         <p>Ich mache Ihnen diese vertraulichen Mitteilungen und meine, daß Sie in Ihrer bewährten
            klugen Art schon einen Weg finden werden, mich zu unterstützen, ne sors in me cadat.</p>
         <note type="foliation" rend="typewritten">33</note>
         <pb n="4"/>
         <p>Indem ich Ihnen, <unclear>nun</unclear> gute Fahrt, viel Erfolg u. glückliche Heimkehr
            aus Brasilien wünsche zeichne ich mit herzlichen Grüßen an den <choice>
               <abbr>G.G.</abbr>
               <expan>Galliam Germaniamque</expan>
            </choice> Primas u. Ihre Paters in Trier als</p>
         <closer>
            <lb/><salute>Ihr dankbar ergebener</salute>
            <lb/><signed rend="handwritten">+Adam Hefter</signed>
            <lb/><choice>
               <abbr>F.B.</abbr>
               <expan>Fürstbischof</expan>
            </choice>
         </closer>
      </body>
   </text>
</TEI>
